
Die geschenkte Zeit wollte ich keinesfalls im üblichen Seniorenmodus auf Wohnmobilplätzen oder mit Kreuzfahrten in schwimmenden Hochhäusern verbringen.
Nein, ich wollte lieber ein Zurück auf meine Grundeinstellungen wagen. Raus aus der Alltagsroutine! Wieder einmal mit offenen Antennen Signale empfangen, die ich lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Diese offene Neugier spüren, die mich als jungen Entdecker hinaus in die unerforschte Welt gelockt hatte.
Und dann hatte ich eine Idee. Wie wäre es denn mit einem Selbstexperiment? Ich nehme mir einfach eine Auszeit vom süßen einlullenden Seniorendasein! Wohnen auf Zeit in einer ungewohnten Umgebung. Allein mit mir und weit weg vom bequemen Zuhause – der totale Kontrast! Das war der Plan…
Wo ginge das besser als im Kosmos einer lebendigen Großstadt? So ließ ich mich unformatiert und ziemlich planlos, aber echt ungezwungen drei Sommermonate durch die Berliner Luft treiben.
Die Streifzüge durch die Metropole haben inspirierende Spuren hinterlassen. Meine kreativen Adern wurden aufgepumpt. Bald fand ich Gefallen daran, alles aufzuschreiben und in Bildern festzuhalten, was meine Aufmerksamkeit erregte: besondere Orte, Begegnungen, Szenen, Stimmungen.
Meinem umtriebigen Naturell bot sich in Berlin die ideale Spielwiese. Bei meinen Entdeckungstouren entstand eine beachtliche Sammlung an Streetfotografie und Storytelling (Entschuldigung: SEO! Ich kannte diese neudeutschen Begriffe gar nicht). In vielen Begegnungen mit jungen Leuten, die genauso ruhelos unterwegs waren wie ich, reifte nebenbei die Idee für meinen Einstieg in die Bloggerwelt.
Und so blogge ich als Spätblogger unter "4seniorz" in unregelmäßigen Abständen Geschichten aus meiner postaktiven Welt. Nicht nur über meine Streifzüge durch Berlin. Andere Orte werden folgen. Und auch Beiträge über alles, was mich in meiner Zeit nach dem aktiven Berufsleben beschäftigt. Quasi als Bewegungsmelder mit Anregungen für alle Zeitgenossen, die Ruhestand nicht mit Stillstand verwechseln…
Rudolf Weber freut sich über alle die hier reinschauen –
gute Unterhaltung beim Stöbern!
Für Oma Rosemarie

Die geschenkte Zeit wollte ich keinesfalls im üblichen Seniorenmodus auf Wohnmobilplätzen oder mit Kreuzfahrten in schwimmenden Hochhäusern verbringen.
Nein, ich wollte lieber ein Zurück auf meine Grundeinstellungen wagen. Raus aus der Alltagsroutine! Wieder einmal mit offenen Antennen Signale empfangen, die ich lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Diese offene Neugier spüren, die mich als jungen Entdecker hinaus in die unerforschte Welt gelockt hatte.
Und dann hatte ich eine Idee. Wie wäre es denn mit einem Selbstexperiment? Ich nehme mir einfach eine Auszeit vom süßen einlullenden Seniorendasein! Wohnen auf Zeit in einer ungewohnten Umgebung. Allein mit mir und weit weg vom bequemen Zuhause – der totale Kontrast! Das war der Plan…
Wo ginge das besser als im Kosmos einer lebendigen Großstadt? So ließ ich mich unformatiert und ziemlich planlos, aber echt ungezwungen drei Sommermonate durch die Berliner Luft treiben.
Die Streifzüge durch die Metropole haben inspirierende Spuren hinterlassen. Meine kreativen Adern wurden aufgepumpt. Bald fand ich Gefallen daran, alles aufzuschreiben und in Bildern festzuhalten, was meine Aufmerksamkeit erregte: besondere Orte, Begegnungen, Szenen, Stimmungen.
Meinem umtriebigen Naturell bot sich in Berlin die ideale Spielwiese. Bei meinen Entdeckungstouren entstand eine beachtliche Sammlung an Streetfotografie und Storytelling (Entschuldigung: SEO! Ich kannte diese neudeutschen Begriffe gar nicht). In vielen Begegnungen mit jungen Leuten, die genauso ruhelos unterwegs waren wie ich, reifte nebenbei die Idee für meinen Einstieg in die Bloggerwelt.
Und so blogge ich als Spätblogger unter "4seniorz" in unregelmäßigen Abständen Geschichten aus meiner postaktiven Welt. Nicht nur über meine Streifzüge durch Berlin. Andere Orte werden folgen. Und auch Beiträge über alles, was mich in meiner Zeit nach dem aktiven Berufsleben beschäftigt. Quasi als Bewegungsmelder mit Anregungen für alle Zeitgenossen, die Ruhestand nicht mit Stillstand verwechseln…
Rudolf Weber freut sich über alle die hier reinschauen –
gute Unterhaltung beim Stöbern!
Für Oma Rosemarie