
300 Meter Berliner Mauer zeugen noch heute von der ehemaligen Trennungsfunktion des weitläufigen Geländes zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Doch vom einstigen Todesstreifen spürt man heute nichts mehr, wenn man sich am Wochenende durch den Besucherstrom des Mauerparks treiben lässt…
Ich hatte mich an einem schönen Tag im Mai im Mauerpark ins Gras gesetzt und versucht der Zeit nachzuspüren, als hier die Mauer noch als unüberwindbares Hindernis Osten und Westen voneinander fern hielt. Auf dem breiten Schotterweg vor mir wogte ein buntes Völkergemisch hin und her. Ich tat mich schwer, mir hier den tristgrauen Todesstreifen der Mauerzeit vorzustellen.
Hinter mir übermalte ein Künstlerpärchen die schon zigfach besprayten standhaften Mauerreste ein weiteres Mal. „Parlez-vous française?“ fragten sie mich, als ich sie ansprach. Et Voilà, dachte ich, Frankreich kümmert sich um unsere Reste… Ich kümmerte mich unterdessen um einen guten Aussichtplatz auf der grünen Wiese.


Als ich an einem sonnigen Sonntag das erste Mal hier auf dem weitläufigen Areal an der Bernauerstraße gelandet war, schoben mich die Massen humorlos durch die Gassen des großen Mauerparkflohmarkts. Etwas abseits des Mainstreams bei den Karaokekünstlern gefiel es mir besser.
Einmal kam ich gerade noch rechtzeitig um einer Truppe von Streetdancern zuzuschauen. Ich staunte nicht schlecht über die akrobatische Live Performance! „Das ist eine bühnenreife Choreografie, top Leistung!“ schwärmte mein Nachbar, „So spielend leicht kann harte Arbeit aussehen.“
An einem anderen Tag bot der Park ein völlig gegensätzliches Bild. Während im vorderen Teil noch wie gewohnt junge Leute unterwegs waren und den Basketbällen beim laut schallenden Springen rund um und in einen Korb zuschauten, hatten sich im hinteren Bereich Großfamilien im morgenländischen Stil mit Kind und Kegel zum Picknick niedergelassen.
Der Duft von Grillfleisch am Spieß wehte mir appetitlich in die Nase. Die Kinder der Familien hatten offensichtlich auch ihren Spaß beim Herumtollen im großzügigen Sandkasten.



300 Meter Berliner Mauer zeugen noch heute von der ehemaligen Trennungsfunktion des weitläufigen Geländes zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Doch vom einstigen Todesstreifen spürt man heute nichts mehr, wenn man sich am Wochenende durch den Besucherstrom des Mauerparks treiben lässt…
Ich hatte mich an einem schönen Tag im Mai im Mauerpark ins Gras gesetzt und versucht der Zeit nachzuspüren, als hier die Mauer noch als unüberwindbares Hindernis Osten und Westen voneinander fern hielt. Auf dem breiten Schotterweg vor mir wogte ein buntes Völkergemisch hin und her. Ich tat mich schwer, mir hier den tristgrauen Todesstreifen der Mauerzeit vorzustellen.
Hinter mir übermalte ein Künstlerpärchen die schon zigfach besprayten standhaften Mauerreste ein weiteres Mal. „Parlez-vous française?“ fragten sie mich, als ich sie ansprach. Et Voilà, dachte ich, Frankreich kümmert sich um unsere Reste… Ich kümmerte mich unterdessen um einen guten Aussichtplatz auf der grünen Wiese.


Als ich an einem sonnigen Sonntag das erste Mal hier auf dem weitläufigen Areal an der Bernauerstraße gelandet war, schoben mich die Massen humorlos durch die Gassen des großen Mauerparkflohmarkts. Etwas abseits des Mainstreams bei den Karaokekünstlern gefiel es mir besser.
Einmal kam ich gerade noch rechtzeitig um einer Truppe von Streetdancern zuzuschauen. Ich staunte nicht schlecht über die akrobatische Live Performance! „Das ist eine bühnenreife Choreografie, top Leistung!“ schwärmte mein Nachbar, „So spielend leicht kann harte Arbeit aussehen.“
An einem anderen Tag bot der Park ein völlig gegensätzliches Bild. Während im vorderen Teil noch wie gewohnt junge Leute unterwegs waren und den Basketbällen beim laut schallenden Springen rund um und in einen Korb zuschauten, hatten sich im hinteren Bereich Großfamilien im morgenländischen Stil mit Kind und Kegel zum Picknick niedergelassen.
Der Duft von Grillfleisch am Spieß wehte mir appetitlich in die Nase. Die Kinder der Familien hatten offensichtlich auch ihren Spaß beim Herumtollen im großzügigen Sandkasten.

