
Geschafft! Jetzt stehe ich tatsächlich vor der steinernen Dorfkirche von Alt Stralau. Mit der S-Bahn ans Ostkreuz war ja kein Problem. Aber in dem weitläufigen Labyrinth von Bahnhof den richtigen Weg zur richtigen Buslinie zu finden war schon herausfordernd. Na ja, ich hab’s geschafft und bin dann mit etwas Verspätung hier gelandet.
Die Kirche mit dem soliden Mauerwerk aus Natursteinen ist für Berliner Verhältnisse ein sehr alter Bau. Ich hatte gelesen, dass der Turm schief stehen soll, konnte das aber mit blosem Auge nicht bestätigen. Gut erkennen konnte ich jedoch den stimmungsvollen Friedhof mit der ansehnlichen Kapelle. Einige der Gräber liegen direkt am Ufer der Spree. Was sind das für exklusive Logenplätze! Da ruhen wohl die sterblichen Reste vom ehemaligen Fischeradel von Alt Stralau. Viel mehr gab es vom historischen Ortsteil – der heute zu Friedrichshain gehört – nicht zu sehen. Jedenfalls habe ich außer einzelnen Gewerberelikten nichts Bedeutendes wahrgenommen.
Vielmehr beeindruckten mich dagegen die vielen Neubauten auf der Halbinsel. „Da könnte ich mich auch in einer schicken Wohnung mit Aussicht auf's Spreewasser vorstellen…“, ertappte ich mich beim Fantasieren auf dem Weg durch die attraktiven Quartiere hinüber ans Ufer des Rummelsburger Sees.




Ich mag Spazierwege am Wasser, vorbei an bunten Booten, die gemütlich am Ufer dümpeln. Die abenteuerlich gezimmerten schwimmenden Gartenlauben hier passten gut in die Kulisse mit den Industrieschloten auf der Rummelsburger Seite. An Yachthafen und Liegeplätzen mit Booten aller Klassen und Zustände vorbei umrundete ich mit einem ausgiebigen Fußmarsch die komplette Stralauer Spitze. Dabei stellte ich mir vor, wie die Landzunge in der Spree einst als Eldorado alle Arten von Wassersportfreunden anlockte.
Nachdem ich den Park an der Stralauer Spitze mit seinem alten Baumbestand durchquert hatte, bot sich dem Auge ein markanter Kontrast. Der Blick ging meist ungehindert hinüber zum sattgrünen Band des Treptower Parks. Ich genoss die Stimmung mit dem warmen Licht des Abendhimmels. Gemächlich zogen Schiffe und Sportboote auf der ruhigen Spree vorbei. „Ich muss mir das Ufer da drüben mal genauer ansehen, scheint interessant zu sein“, beschloss ich beim Vesper auf einer Bank am Ufer.
„Vielleicht werde ich einmal in eine Alters-WG in einem der schicken Neubauten in Alt Stralau einziehen?“ Aber das hat ja noch keine Eile. Jetzt muss ich erst einmal die volle Konzentration auf den Heimweg legen und aufpassen, dass ich mich im weitläfigen Bahnhof Ostkreuz nicht verliere.






Geschafft! Jetzt stehe ich tatsächlich vor der steinernen Dorfkirche von Alt Stralau. Mit der S-Bahn ans Ostkreuz war ja kein Problem. Aber in dem weitläufigen Labyrinth von Bahnhof den richtigen Weg zur richtigen Buslinie zu finden war schon herausfordernd. Na ja, ich hab’s geschafft und bin dann mit etwas Verspätung hier gelandet.
Die Kirche mit dem soliden Mauerwerk aus Natursteinen ist für Berliner Verhältnisse ein sehr alter Bau. Ich hatte gelesen, dass der Turm schief stehen soll, konnte das aber mit blosem Auge nicht bestätigen. Gut erkennen konnte ich jedoch den stimmungsvollen Friedhof mit der ansehnlichen Kapelle. Einige der Gräber liegen direkt am Ufer der Spree. Was sind das für exklusive Logenplätze! Da ruhen wohl die sterblichen Reste vom ehemaligen Fischeradel von Alt Stralau. Viel mehr gab es vom historischen Ortsteil – der heute zu Friedrichshain gehört – nicht zu sehen. Jedenfalls habe ich außer einzelnen Gewerberelikten nichts Bedeutendes wahrgenommen.
Vielmehr beeindruckten mich dagegen die vielen Neubauten auf der Halbinsel. „Da könnte ich mich auch in einer schicken Wohnung mit Aussicht auf's Spreewasser vorstellen…“, ertappte ich mich beim Fantasieren auf dem Weg durch die attraktiven Quartiere hinüber ans Ufer des Rummelsburger Sees.




Ich mag Spazierwege am Wasser, vorbei an bunten Booten, die gemütlich am Ufer dümpeln. Die abenteuerlich gezimmerten schwimmenden Gartenlauben hier passten gut in die Kulisse mit den Industrieschloten auf der Rummelsburger Seite. An Yachthafen und Liegeplätzen mit Booten aller Klassen und Zustände vorbei umrundete ich mit einem ausgiebigen Fußmarsch die komplette Stralauer Spitze. Dabei stellte ich mir vor, wie die Landzunge in der Spree einst als Eldorado alle Arten von Wassersportfreunden anlockte.
Nachdem ich den Park an der Stralauer Spitze mit seinem alten Baumbestand durchquert hatte, bot sich dem Auge ein markanter Kontrast. Der Blick ging meist ungehindert hinüber zum sattgrünen Band des Treptower Parks. Ich genoss die Stimmung mit dem warmen Licht des Abendhimmels. Gemächlich zogen Schiffe und Sportboote auf der ruhigen Spree vorbei. „Ich muss mir das Ufer da drüben mal genauer ansehen, scheint interessant zu sein“, beschloss ich beim Vesper auf einer Bank am Ufer.
„Vielleicht werde ich einmal in eine Alters-WG in einem der schicken Neubauten in Alt Stralau einziehen?“ Aber das hat ja noch keine Eile. Jetzt muss ich erst einmal die volle Konzentration auf den Heimweg legen und aufpassen, dass ich mich im weitläfigen Bahnhof Ostkreuz nicht verliere.




